Sambia
Sambia ist eines der friedlichsten, aber auch der ärmsten Länder der Welt. Im südlichen Afrika gelegen, ist es geprägt von mildem, tropischem Klima. Seinen Namen hat das Land von dem Fluss Sambesi. Dieser ist von großer Bedeutung, denn er versorgt große Teile des Landes mit Wasser.
1964 wurde Sambia von England in die Unabhängigkeit entlassen, als Kolonie hieß es Nordrhodesien.

Drei “Jahreszeiten” beeinflussen das Leben der Menschen in Sambia. Von Mai bis September liegen die Temperaturen zwischen 15 und 27 °C. In der Region sind die Monate Juni und Juli am kältesten, die Morgentemperaturen können auf 10 °C und die Nachttemperaturen sogar auf 4,5 °C absinken. Im Oktober und November ist es heiß und sehr trocken mit Temperaturen zwischen 24 und 32 °C. Von Dezember bis April gibt es heftige, tropische Stürme. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in dieser Zeit zwischen 27 und 38 °C. Tagsüber wechseln sich sehr starke Regenschauer mit stellenweise sonnigem Wetter ab und oft sind ganze Gebiete überschwemmt mit Wasser.
Sambia hat ca. 10 Mio. Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von 752.617 km2 und ist im Vergleich zu Deutschland mit 357.104 km2, ungefähr doppelt so groß. Bezahlt wird mit Kwacha, wobei ungefähr 4670 Kwacha einem US Dollar entsprechen. Die Säuglingssterblichkeit lag 2008 bei 100 pro 1000 Geburten. Die Lebenserwartung der Männer liegt bei 38, die der Frauen etwas niedriger bei 37 Jahren. Ein Grund dafür ist, dass Sambia zu den Ländern mit der höchsten HIV-Infektionsrate gehört.
Sambia ist geprägt von zahlreichen Wasserfällen. Die berühmtesten sind die Viktoriafälle des Sambesi. Auch der Luapula hat mit den Mambilimafällen und den fast unzugänglichen Mambatutafällen einzigartige Weißwasserschnellen mit großem Gefälle. Am Tanganyikasee stürzen die Kalambofälle und die Lunzuafälle über 200 Meter in die Tiefe.
Wunderschöne Landschaften und jede Menge individuelle Kultur machen Sambia zu einem Land mit einmaligen Eindrücken und unvergesslichen Erlebnissen.





